Inkontinenz ist kein Tabuthema

Über ein behandelbares Massenphänomen

Harninkontinenz kann in jedem Alter auftreten. Nach Schätzungen von Experten kann davon ausgegangen werden, dass fast 80 Prozent der Frauen zumindest einmal im Leben für eine kürzere oder längere Zeit von Harninkontinenz betroffen sind.

Wir wissen aus Erfahrung: viele schweigen aus Scham über die Krankheit und geraten dadurch sogar in die soziale Isolation, nur etwa die Hälfte der betroffenen Frauen sucht irgendwann einen Arzt auf. Ob die betroffene Frau nun ständig auf der Suche nach einer Toilettenmöglichkeit ist, Konzerte, Spaziergänge oder Einkaufsbummel vermeidet oder sogar soziale Kontakte bei sich zu Hause einschränkt - diese Beeinträchtigung der Lebensqualität sollte nicht stillschweigend hingenommen werden. Denn: in den meisten Fällen ist die unangenehme Erkrankung, von der meistens Frauen betroffen sind, heilbar! In der Inkontzinenzsprechstunde werden die Ursachen aufgespürt und dann die individuell bestmögliche Behandlung herausgearbeitet.

Inkontinenz

Verschiedene Ursachen erfordern individuelle Behandlung

Harninkontinenz, also das unkontrollierte Ablassen von Urin, kann durch Erkrankungen der Harnblase, der Harnröhre, des dazugehörigen Schließmuskels oder der Beckenbodenmuskulatur  hervorgerufen werden. Die Erkrankungsbilder bei Senkungszuständen der Gebärmutter, der Scheide, der Blase und des Darmes können durch diverse Ursachen bedingt sein. Als häufigste Ursachen sind vor allem bekannt:

  • angeborene Bindegewebsschwäche
  • Beckenbodenschwäche
  • Geburten
  • Alterungsprozesse
  • langjährige schwere körperliche Belastungen
  • psychovegetatische Störungen
  • neurologische Erkrankungen
  • bestimmte Medikamente

Inkontinenztypen

Ursache Belastung, Drang oder beides?

Rund die Hälfte der betroffenen Frauen leidet unter Belastungs- oder Stressinkontinenz, dem Harnverlust etwa bei körperlicher Anstrengung oder sogar beim Niesen und Husten. Bei einem Viertel der betroffenen Frauen äußert sich der unkontrollierte Harnverslust in Verbindung mit verstärktem Harndrang, der sogenannten Dranginkontinenz. Unter einem Mischtyp aus beiden Arten leiden rund ein Drittel aller betroffenen Frauen.

Schnell Handeln ...

... statt lange warten!

Bleiben kurzfristige Beschwerden unbehandelt, können sich diese im Laufe der Zeit weiter verstärken. Vor allem nach der Geburt sollte die Muskulatur des Beckenbodens richtig trainiert werden, um eine (vorübergehende) Harninkontinenz zu lindern bzw. zu heilen und einem späteren operativen Eingriff vorzubeugen.

Wir unterstützen Sie gerne bei allen Fragen vertrauensvoll und sensibel - sprechen Sie uns an!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen